2 Kommentare

  1. Enttäuscht und auch sehr wütend über eine solch schlechte Organisation Ihres Vereins – hier Schwimmen – möchten wir unseren Unmut kundtun. Um 10 und um 17 Uhr war unser Enkel zum Wettkampf eingeteilt. Er hatte am Vormittag in seiner Altersklasse (6 Jahre) eine 1. Platz belegt und freute sich gemeinsam mit anderen Kindern auf den nächsten Wettkampf. Als wir erneut um 15.30 Uhr !!!
    in die Halle kamen, war sein Lauf bereits um 15 Uhr gelaufen – also 2 Stunden vorher. So erging es vielen anderen Kindern, deren Läufe auch große Zeitunterschiede hatten und somit nicht mehr am Wettkampf teilnehmen konnten.
    Das war für die betroffenen Kinder mehr als enttäuschend, wenn der Ablaufplan in solch krasser Weise unterlaufen wird.
    Das motiviert junge Nachwuchsschwimmer nicht und die Vereine und Elten sind gut beraten – wenn der SCM organisiert – nicht zu delegieren. Auch andere Vereine bringen gute Schwimmer hervor.
    Legitim ist es wohl auch, wenn ansässige Kinder bei Startzeiten zwischen 10 und 17 Uhr zwischenzeitlich die Halle verlassen, die noch dazu mehr als überfüllt war
    und dann eineinhalb Stunde vor dem ausgeschriebenen Wettkampf (15.30 zu 17 Uhr) in Absprache mit ihrem Verein wieder in der Halle sind.

    Fazit: Ihre “Organisatoren” haben die Kinder jedenfalls arg verletzt um nicht zu sagen getäuscht und um evtl. gute Wettkampferfolge gebracht.

    • Ich kann die Ansicht meiner Vorrednerin nicht ganz teilen. Sie bringen ihr Kind zu spät zum Wettkampf und der Ausrichter soll Schuld sein ? Wer während der ganzen Veranstaltung in der Halle war, hat schnell mitbekommen, dass die angegebenen Laufzeiten nicht der Realität entsprechen. Diese Laufzeiten sind übrigens laut Wettkampfbestimmungen des Deutschen Schwimmverbandes nicht zwingend erforderlich, sondern es obliegt dem Ausrichter, ob er diese Zeiten veröffentlicht, oder nicht. Demnach sind es keine offiziell bindenden Startzeiten. Einzig der Beginn der Veranstaltung muss uhrzeitlich festgelegt sein.

      Wenn man das Wettkampfgeschehen, vorallem in den ersten 2 Stunden, beobachtet hat, dann könnte einem aufgefallen sein, das bereits viele Kinder nicht am Start waren, vermutlich durch Krankheit oder anderweitig entschuldbarem Fehlen. Damit nun die verbliebenen Kinder ihre Strecke nicht ganz allein schwimmen mussten, wurden zugunsten dieser Kinder, einige Läufe zusammengelegt, wodurch sich natürlich zwangsläufig Zeitersparnisse einstellten. Im Sinne des Wettkampfgedankens finde ich diese vom Schiedsrichter (übrigens aus Bernburg) getroffene Entscheidung nur fair. Auch das gesamte Kampfgericht (inklusive der Wettkampfauswertung) hat einen guten, schnellen und reibungsfreien Job gemacht und dadurch ebenfalls zur Zeitreduzierung beigetragen.

      Eine Vielzahl der anwesenden Eltern und Trainern war froh, dass die Veranstaltung nicht erst 19 Uhr, sondern bereits 2h eher beendet werden konnte.

      Auch über die Auszeichnung der Staffelwettbewerbe habe ich nur Lob vernommen. Einen Pokal für jeden der 4 Staffelteilnehmer und das sowohl für die Sieger, als auch für die zweit- und drittplatzierten Staffeln, ist äußerst selten. Bei anderen Veranstaltungen gibt es zum Teil nur eine Urkunde für alle Staffelstarter zusammen.

      Dem SCM hier eine schlechte Organisation zu attestieren halte ich für nicht angebracht.

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